Folgt mir auf Facebook

Facebook Pagelike Widget

Folgt mir

  • Home
  • Blog
  • Blog #5: Rage Quit am Morgen, die gesunde Lebensweise und der Burger-Hype
InBlog

Blog #5: Rage Quit am Morgen, die gesunde Lebensweise und der Burger-Hype

Ihr kennt das sicherlich alle, eines Morgens wacht man auf uns stellt fest, dass irgendeine Nachricht euch aus den Latschen haut. Genauso ging es mir heute morgen und sah wahrscheinlich auch aus, wie das possierliche Tierchen auf dem Featured Image.

Es gibt genau zwei Möglichkeiten, wie man mit solchen Situationen umgeht, entweder gibt man sich voll und ganz dem Aufreger-Thema hin und eskaliert so richtig oder umschifft die unangenehme Situation gekonnt und sucht sich ein Ventil. Meines wäre nach der zweiten Variante Sport gewesen und schon an der Satzstellung kann man erkennen, dass ich mich erstmal für erstgenanntes entschieden habe. Am Ende des Tages ist man aber immer der Typ, der sich aufregt und niemand interessiert es. Situationen entschärft man mit purem Aktionismus und pro-aktivem Kontern, euch regt was auf? Ändert es! Langfristig ist es die gesündeste Art wie man mit Stress umgeht.

Da wären wir auch bei dem nächsten Thema, gesunde Lebensweisen sind meistens langweilig und versprechen ein langes Leben, wo bleibt aber der Spaß? Ich habe mich vor ein paar Tagen dazu entschlossen, diesen Weg einzuschlagen. Konkret heißt das: Nicht mehr rauchen, wenig Alkohol, keine Süßigkeiten und so weiter und so fort – ihr kennt es. Umso krasser sind die “Entzugserscheinungen”, die wir durch verarbeitete Lebensmittel bekommen, Zucker kann echt fies sein. Und nein, ich möchte keine Grundsatzdiskussion lostreten, ob man sich nun nach einem bestimmten Schema ernähren sollte oder eben nicht. Ich schiele mal keck in Richtung Veggies, Veganer, Raws, Paleos, Fructarier – ihr habt alle eure Berechtigung!

Aber wo zur Hölle kommen denn all die Burger-Läden her? Mittlerweile gibt es wieder so viele kleinere Läden, die sich auf Qualitätsware besinnen. Als Kampfansage an große Fast-Food Ketten und gegen das Establishment. Finde ich super, ich war neulich wieder mal im “Hans im Glück” und kann euch den Laden nur empfehlen. Dort findet man alles, was das Herz begehrt, zudem können hier Veggies und Veganer essen. Der Geschmack der Lebensmittel ist unverwechselbar natürlich und down-to-earth, nichts Überzogenes oder Erzwungenes. Die sehr schöne Atmosphäre lädt zum Verweilen ein und ich entschuldige mich jetzt schon wieder für den Werbetext – die Berufskrankheit. Aber mal ehrlich, ich finde es echt super, dass man mittlerweile wieder gutes Essen bekommt. Der Qualitätsanspruch ist in anderen Ländern und vor allem in Mittelmeerraum ein gänzlich höherer, da könnten wir uns eine Scheibe davon abschneiden.

Also, einfach mal einen Gang runterschalten und sich gutes Essen gönnen, in diesem Sinne: Ich gehe laufen.

Beschäftigt sich leidenschaftlich gerne mit Musik, Kultur und allerhand Nerdkram.

One Comment

  • Cosmic Spawn

    Juli 13, 2015 at 10:00 am

    Respekt Andi! Ich kann sehr gut nachvollziehen was du schreibst. Mit dem Rauchen aufzuhören ist eine der besten Entscheidungen die man für sich treffen kann. Ich habe selbst über viele Jahre ein bis zwei Schachteln täglich geraucht, bis ich im Oktober 2005 auf 0 Zigaretten am Tag umgestellt habe. Es war relativ spontan und ich habe eigentlich gerne geraucht. Aber schon nach einer Woche ohne Kippen habe ich bemerkt, wie scheiße es mir eigentlich ging. Als ich gemerkt habe, dass ich auch ohne Zigaretten kann, überkam mich dieses unheimliche Freiheitsgefühl. Auch wenn das jetzt seltsam für den Ein oder Anderen klingen mag. Als Raucher hat man irgendwie immer Angst, man käme ohne Zigaretten mit manchen Situationen nicht richtig klar. Sei es Stress, oder Konzentration oder einfach zum Entspannen. Aber in Wirklichkeit hatte ich immer Angst mein Feuerzeug daheim zu vergessen, oder dass meine Schachtel leer gehen könnte und ich keinen Kippenautomaten in der Nähe finde! Man ist einfach auch mental so abhängig, und merkt das teilweise nichtmal.
    Als ich dann noch merkte wie es mir Tag für Tag besser ging, hat mich das im Nichtrauchen weiter bestärkt. Auch wenn man Anfangs manche Dinge vermisst, finde ich, dass die positiven Seiten einfach überwiegen! Es gibt nichts positives am Rauchen! Sein wir doch mal ehrlich.
    Aber ich trete das glaub ich gerade zu breit! ^^
    Zur Ernährung kann ich noch sagen, dass ich teilweise richtig schockiert war, was in manchen verarbeiteten Produkten drin ist. Teilweise hat das für mich nichts mehr mit Nahrung zu tun. Denn wichtige Nährstoffe sucht man vergeblich. Als ich 2013 begonnen habe mich vegan zu ernähren, musste ich mich mit diesem Thema natürlich ausgibig befassen. Man wundert sich dann manchmal wirklich sehr, in welchen Produkten tierische Erzeugnisse verarbeitet sind. Oder auch einfach nur Zucker in Unmengen. In vielen Lebensmitteln vollkommen unnötig, wie ich fiinde. Man könnte so viele Dinge auch einfach pflanzlich herstellen und auf die Unmengen an Zucker verzichten. Aber man tut es nicht! Die Gründe dafür lasse ich hier mal offen.
    Dass es auch anders geht beweisen heutzutage immer mehr Läden und Märkte. Wie Du oben schon erwähnt hast, Andi. Das eine Mahlzeit aus naturbelassenen Produkten einfach gesünder ist und auch besser schmeckt steht außer Frage! Darum finde ich diese Entwicklung hin zu qualitativ hochwertiger Nahrung sehr positiv! Was ich ebenfalls sehr positiv finde ist, dass der Trend zu rein pflanzlichen Produkten immer mehr zunimmt, was der Massentierhaltung entgegen wirkt. Aber das ist ein Thema, auf das ich hier jetzt nicht eingehen will.
    Ich finde es etwas schade, dass gerade beim Thema Ernährung ebenfalls diese Billig-Mentalität herrscht. Gerade hier finde ich dies völlig fehl am Platz und am falschen Ende gespart! Jeder will gesund sein und am bestern ewig lebe! Aber keiner will Zeit und Geld für seine Ernährung aufwenden. Billig und schnell muss es sein! Denn man brauch ja seine Zeit und sei Geld für “wichtigere” Dinge! Bis der Arztbesuch ansteht!
    Ist das Auto, die Villa, oder der nächste Friseurbesuch wirklich wichtiger, als seine eingene Gesundheit? Die Frage sollte sich zumindest jeder einmal für sich selbst beantworten!
    Nur, wer diese Frage mit einem klaren “JA” beantworten kann, darf von mir aus weiter “fressen” was ihm an der Billigramschfleischtheke oder an Superfast-Synthetik-Füllstoff in den Einkaufswaagen fällt. Egal was! Hauptsache es kostet nicht mehr, als das Ticket im Parkhaus und man wird irgendwie satt davon!
    Aber wer zum Schluss kommt, dass er sein Rentenalter noch aktiv miterleben will, der sollte sich etwas Gedanken darüber machen, was er sich da täglich einverleibt. Und das Spooocht zu einer gesunden Lebensweise dazu gehört, darüber brauche ich jetzt hier wohl granicht mehr reden! ^^
    So…genug geraged!
    In diesem Sinne, Eat clean, train dirty! xD

    Antworten

Schreibe einen Kommentar