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Der Einstieg in ein veganes Leben #1

Mit der Zeit und im Laufe des eigenen Lebens bekommt man immer mal wieder ein paar Gedankenblitze: Man färbt sich die Haare, rümpelt seinen Kleiderschrank aus oder bekommt die spontane Eingebung die persönlichen Ernährungsgewohnheiten zu ändern. Letzteres hatte ich immer mal wieder, schwächer oder stärker. Ich interessierte mich schon immer für Themen bezüglich der Gesundheit, machte viel Sport und setzte mich kritisch mit komplexeren Gedankenansätzen auseinander. So ist es nicht verwunderlich, dass ich auch den Schritt machte und mich dazu entschloss, mich vegan zu ernähren. Um nun den Einstieg für mich und auch für euch, die sich vielleicht für diese Thematik interessieren, leichter zu machen, habe ich mich dazu entschlossen, die ersten Schritte mehr oder weniger auf meinem Blog zu veröffentlichen.

Es ist wirklich sehr einfach, wenn ich erklären sollte, warum ich diesen Schritt mache: weil ich es möchte! Es gibt wirklich viele gute Gründe, weshalb man auf eine pflanzliche Ernährung umsteigen sollte, allerdings ist es eine persönliche Entscheidung und sollte gut überlegt sein. Man kann so viele verschiedene Aspekte aufzählen, sei es die Umwelt, die Tiere, die eigene Gesundheit, etc. Es ist und bleibt eine individuelle Einstellung zum Leben an sich. Für mich persönlich waren es anfangs eher komplett egoistische Gründe. Ich wollte gesünder und ausgeglichener Leben und merkte schnell, dass mir die pflanzliche Ernährung etwas geben konnte, was ich bisher vergeblich in irgendeiner Ernährungsform suchte (und glaubt mir, ich habe schon so ziemlich alles durch), nämlich Freiheit in ihrer ursprünglichsten Form. Viele mögen dieses Argument nicht verstehen und denken vielleicht sogar just in diesem Augenblick, was das soll, ich würde mich ja ziemlich einschränken. Ganz im Gegenteil: Dadurch, dass ich mir keine Gedanken darüber machen muss, ob ich meiner Gesundheit, den Tieren oder der Umwelt schade, fühle ich mich erleichtert.

Selbstverständlich weiß ich, dass man durch eine vegane Ernährung immer noch genügend andere Faktoren in seinem Leben hat, die vielleicht nicht perfekt oder optimal sind, jedoch kann ich diesen Wert um ein vielfaches reduzieren. In der Retrospektive mochte ich eigentlich Käse, Milch, Eier, Joghurt etc. nie wirklich gern. Tendenziell wählte ich schon früh immer andere Lebensmittel, wenn es um meinen eigenen Geschmack ging. Ich finde, auch hier muss man ganz klar differenzieren. Ich esse für mein Leben gerne Burger oder mal ein leckeres Chili, allerdings war es für mich nie wichtig, ob der Rohstoff aus einem Tier stammte oder pflanzlicher Natur war. Daher finde ich es immer noch so super nervig, dass der Konsument in manchen Situationen nicht frei entscheiden kann, woraus sein Essen gemacht ist. Wenn jemand eine religiöse Einstellung zum Thema Essen hat, wird es direkt akzeptiert. Ebenso mit einer gesundheitlichen Argumentation, ist man allergisch gegen bestimmte Inhaltsstoffe ist dies akzeptabel. Möchte man aber aus persönlichen Gründen etwas nicht essen, wird man schnell  als “extrem” oder “komisch” abgestempelt. Glücklicherweise gibt es im Jahre 2016 so viele Alternativen, dass man sich davor eigentlich nicht retten kann. Zudem ist die vegane Ernährung (ob das jetzt gut oder schlecht ist, überlasse ich jedem selbst) ein Trend geworden und sehr viele Unternehmen sehen den Goldesel vor sich tanzen.

De facto ist es wirklich so, dass man auf überhaupt nichts verzichten muss, man hat so viele verschiedene Alternativen und Möglichkeiten, sich in seiner Ernährung auszutoben. Persönlich habe ich so viele verschiedene positive Aspekte kennengelernt, die ich sehr gerne mit euch teilen würde.

Vielleicht habt ihr ja Spaß an der Blog-Reihe und könnt die ein oder andere Info gewinnen, diskutiert doch auch sehr gerne mit mir in den Comments, ich freue mich über jede Meinung!

 

Beschäftigt sich leidenschaftlich gerne mit Musik, Kultur und allerhand Nerdkram.

4 Comments

  • Jd Meyer

    Juni 23, 2016 at 8:59 pm

    Hattest du den auch eine Ernährungsumstellung auf Paleo in Betracht bezogen? Wenn man dann auf regionale Produkte zurückgreift oder “Crowdbutchering” unterstützt, dann braucht man sich ,um die von dir genannten Schlagwörter, auch keine Gedanken machen.

    Antworten
    • ANDIMHYPED.COM

      Juni 24, 2016 at 9:52 am

      Hello 🙂 Vielen Dank für Deinen Kommentar, freut mich, dass Du hier bist! Ich hatte mich schon mal eine Weile lang komplett Paleo ernährt und auch die Ansätze für sehr gut empfunden. Was mich davon aber allerdings abhält sind meine eigenen ethischen sowie moralischen Grundprinzipien 🙂 Ist auch eine Entwicklung über die Jahre und alles eine persönliche Sache. Ich werde im Laufe der nächsten Teile auch darauf zu sprechen kommen. Lg, Andi

      Antworten

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