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Der Einstieg in ein veganes Leben #3 – Der innere Kampf

In dem letzten Artikel berichtete ich über “die bittere Wahrheit”, wenn man den Weg in ein veganes Leben wagt. Ich erzählte davon, wie die Nahrungsmittelindustrie auch mit dieser Ernährungsweise ihren Profit ziehen möchte und dass “Vegan” sein nicht automatisch “gesünder” ist. Heute soll es aber mal darum gehen, welchen gravierenden Vorteil ich durch die Ernährungsumstellung erlangte und wie unendlich befreiend es sein kann, sich vegan zu ernähren.

Der erste Gedanke, den ich immer hatte, als ich an den Begriff “Vegan” dachte, war Verzicht. Mittlerweile kann ich darüber nur noch schmunzeln, trotz dessen, dass ich mich für einen aufgeschlossenen Menschen halte, machte ich immer den gleichen Denkfehler. “Veganer essen kein …”, war mein tägliches Mantra, bzw. die Reflexion über gewisse Weltbilder. Hand aufs Herz: Wer von euch denkt genauso? Klar ist das eine Beschreibung und vor allem ein Gedankenansatz der den Veganismus gut darstellt, jedoch macht man hierbei einen riesen Fehler. Die Frage nach dem “Ja was essen sie denn dann?”, beantworte ich mit einem lauten und kraftvollen, “ALLES ANDERE!“.

Wenn ich ehrlich bin, geht es nicht darum, Fleisch zu essen oder Milch zu trinken, es ist vielmehr die innere Einstellung zu einem natürlichen und unverarbeiteten Essen. Die damit verbundene Scheu, sich Mühe zu machen und sein Essen selbst zuzubereiten und voll und ganz zu erfahren, ist für mich entscheidend. Wer isst denn heutzutage noch “ursprünglich”? Wer isst sein Fleisch denn ohne Gewürze, Soßen oder anderen Beilagen? Wer trinkt denn echte, frische und warme Kuhmilch? Ich hoffe, ihr versteht, was ich damit sagen möchte – unabhängig von einer moralischen Sichtweise, sind die Essensgewohnheiten der meisten westlich zivilisierten Länder an bestimmte Erfahrungen und Emotionen gekoppelt. Das saftige Steak ist männlich und kraftvoll, der Burger in Fast Food Ketten ist mehr oder weniger ein Lifestyle-Produkt … Entkoppelt man diesen Gedanken von der Wirklichkeit, erkennt man schnell, was hinter der Fleisch-, Milch- und Lebensmittelindustrie im Allgemeinen steht.

Um jetzt nicht so extrem zu klingen möchte ich diesen Gedanken aufgreifen und in das alltägliche Leben integrieren: Der Verzicht auf tierische Lebensmittel bedeutet im Umkehrschluss für mich eine (fast) grenzenlose Leichtigkeit. Gesunde und natürliche Ernährung ist für mich ein Bestandteil meines Lebens geworden, wodurch so viele andere Bereiche profitieren. Die sportliche Leistungsfähigkeit steigt messbar, ich bin ausgeglichener und glücklicher, meine kognitive Leistung steigt … es gibt eben viele Dinge, die dadurch besser werden. Daher ist diese Ernährungsform nicht nur Genuss und Energieaufnahme, sondern auch Befreiung von allen anderen belastenden Situationen.

Ich möchte aber auch an dieser Stelle betonen, dass Veganismus kein Wundermittel ist, es wird Dich nicht besser machen, es kann Dir lediglich dabei helfen!

Beschäftigt sich leidenschaftlich gerne mit Musik, Kultur und allerhand Nerdkram.

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