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Die beste Diät der Welt? Ernährungsformen mal kritisch hinterfragt

Es ist wirklich ein spannendes Thema, ein Freund hatte mir vor ein paar Tagen erzählt, dass eine Freundin von ihm eine neue Diät ausprobieren würde. Den Namen der prominenten Dame, die dieses Diät-Programm entworfen hat, möchte ich an dieser Stelle nicht nennen – man kennt sie aber …

Ich wurde sehr hellhörig, als dann gesagt wurde, dass man kein Obst mehr essen dürfte, nur noch Süßstoff verwenden und eher eine fett- und proteinreiche Ernährung bevorzugen sollte. Die typische “Low-Carb” Diät eben, ohne großartig darauf zu achten, welche sportlichen Aktivitäten man nachgeht.

An dieser Stelle möchte ich betonen, dass ich keine Ernährungs- bzw. Diätform bewerten möchte, sondern eher darauf zu sprechen komme, wobei eine Diät helfen kann. Punkt ist doch der, wir wissen alle, dass ein Waschbrettbauch in der Küche gemacht wird, unsere Ernährung entscheidet oft darüber, wie wir rein optisch wahrgenommen werden und uns verändern. Aber Fakt ist auch, dass wir für einen langfristigen Erfolg auch etwas dafür tun müssen. Hier liegt oft die Fehlinterpretation, eine Diät kann zwar euch die nötige Starthilfe geben, aber nie langfristig alleiniger Faktor für eine gesunde und ausgewogene Lebensführung sein.

Es ist zwar schön, dass man sich damit beschäftigt, was Lebensmittel können und wozu sie fähig sind. Viel wichtiger, so sehe zumindest ich das, ist die Tatsache, dass man mit der aufgenommenen Energie auch etwas macht: Sei es sportliche Aktivität, eine hohe Aktivität im Alltag oder eine allgemeine Belastungsfähigkeit. Vergleicht man Nahrung mit Benzin oder Treibstoff wäre hier die Frage, was man damit machen will und vor allem wohin man möchte. Jeder Ferrari der Welt kann so viele PS haben, wenn er nicht gefahren wird, nutzt man nicht das volle Potential.

Ich möchte damit vor allem auch auf einen – in meinen Augen – viel zu großen Misstand aufmerksam machen: Eine generelle Bewertung von Lebensmitteln ist für mich persönlich der erste Schritt in eine Essstörung. Zwar bin ich dafür, dass man Rohstoffe über ihre Qualität, Herkunft, ethische und moralische Grundzüge hinterfragen sollte, jedoch nicht bestimmte Mahlzeiten als “gut” oder “schlecht” einstufen.

Ich hoffe, ich konnte mit dem Thema ein bisschen zum Denken anregen und freue mich über eure Kommentare.

Beschäftigt sich leidenschaftlich gerne mit Musik, Kultur und allerhand Nerdkram.

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