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The Cut #3: Die Low Carb Hölle, Personal Trainer und Fitbit

Liebe Freunde es ist wieder soweit, ein kleines Round-up zu meinem aktuellen Diät-Status:

Ich bin in meiner 7. Woche der Fettreduktion und habe vor einigen Tagen die 10kg-Marke endgültig geknackt. Bis vor ein paar Wochen lief es mit der High Carb Methode auch sehr gut, doch mit der Zeit möchte auch mal wieder “normal” essen, bzw. einfach mal wieder anders. Ich betrachte die Diät zwar als Mittel zum Zweck, jedoch sollte sie auch als Wegweiser fungieren, wie ich mich in Zukunft alltagstauglich ernähren kann. Hier auch ein wichtiges Stichwort,  natürlich ist eine Diät nie leicht und einfach, wenn man aber schon früh merkt, dass es in den individuellen Alltag nicht integrierbar ist, wechselt man. Dies soll auch keine Ausrede dafür sein, alles gleich hinzuwerfen, ein paar Wochen sollte man sich schon gönnen.

Das eben schon angesprochene Ergebnis war phänomenal, ich passe wieder in 8 meiner älteren Hosen, die ich eigentlich schon entsorgen wollte, das Laufen und das Training viel leichter. Hierbei sei angemerkt, dass ich nie wirklich “dick” war, aber der Unterschied ist am Ende des Tages dann doch deutlich spürbar.

Ungefähr ab der 5. Woche wechselte ich testweise auf eine Low Carb Ernährung, zwar immer noch relativ “clean”, aber deutlich weniger Kohlenhydrate als sonst. Man kann es sich ungefähr so vorstellen: Mit 200 Kilometer die Stunde aus einem fahrenden Auto zu springen, das war im Ansatz die Gemütslage. Mir war schon bewusst, dass der extreme Wechsel sehr schwer wird, auf der anderen Seite wusste ich, dass dieses “Experiment” genau zum richtigen Zeitpunkt kommt. Der Impact war wie erwartet hart, trotzdem zog ich es durch und bemerkte erstaunliche Veränderungen. Da die Fette nun erhöht wurden (ca. 80-100g/Tag) war ich schon nach minimalen Portionen gesättigt. Ich musste eigentlich schon aufpassen, weil ich teilweise ein paar Tage bei hoher sportlicher Betätigung Kalorien-Defizite von fast 1.700 kcal am Tag hatte (hört sich dramatisch an, aber nochmal: das waren die extremen Tage mit knapp 4.500 kcal Verbrauch).

Um es mal zusammenzufassen: Eine Low Carb Ernährung kann in bestimmten Umständen für viele Menschen der Schlüssel zu einem schnell sichtbaren Erfolg sein. Persönlich kann ich es nur bestätigen, dass man lange gesättigt ist, man isst viel weniger als sonst und kann höhere kcal Defizite fahren, man brauch fast keine Kalorien zählen und und und … Auf der anderen Seite sind die Mood-Swings ziemlich krass, man fühlt sich fast ständig ausgelaugt und energielos, die sportliche Leistung geht absolut in den Keller. An dieser Stelle auch nochmals erwähnt: Das waren meine persönliche Erfahrungen, das heißt aber nicht, dass es bei dem ein oder anderen Menschen nicht anders sein kann.

Aktuell fahre ich langsam die Kohlenhydrate wieder ein bisschen hoch und merke, wie extrem gut mein Körper darauf anspricht. Konkret heißt das, dass ich die ein oder andere Portion Obst mehr esse, ein Stückchen Pizza ab und zu ist natürlich – wie jeden Freitag – nach wie vor drin. Dieser kleine Test hat mir auch nochmal gezeigt, warum so viele Menschen erfolgreich damit sind, als Personal Trainer Erfolg zu haben. Anders gesagt, als Personal Trainer auch unter Umständen die ein oder anderen Referenzen vorzeigen können, bzw. Trainingsprogramme verkaufen. Natürlich funktionieren bestimmte Ansätze bei einem Großteil der Menschen, aber wahrlich nicht bei allen. Zum anderen ist die Frage nach Erfolg alles Auslegung, klar konnte ich ein bisschen flacher werden und war super lang satt, aber trotzdem würde ich diese Methode nicht als erfolgreich ansehen. Eine individuelle Betreuung, sowie eine holistische Betrachtungsweise ist hier das Stichwort.

Vor ein paar Wochen hatte ich mir zudem das Fitbit Charge HR zugelegt – momentan erfährt dieses kleine Helferlein einen richtigen Hype. Hierzu werde ich auch nochmals gesondert darauf eingehen, jedenfalls erspart es einem sehr viel Arbeit und Stress. Die nächsten Wochen werden bei mir nochmal ein wenig intensiver, ich hatte jetzt ein paar Tage, an denen ich mich voll auf den Beruf konzentrieren musste und daher weniger Zeit für Essen, Sport etc. hatte. Daher auch die Low Carb Variante, letztendlich muss man individuell entscheiden, was man möchte und wohin man will. Tage ändern sich, nicht jede Woche verläuft gleich gut oder schlecht, je nach dem was man gerade zu tun hat. In den letzten Wochen werde ich auch komplett auf den Alkohol verzichten und das “Wochenend-Bierchen” ausfallen lassen.

Letztendlich versuche ich auf ca. 12 Wochen Diätphase zu kommen und dann schauen wir mal, wohin mich die Reise geführt hat und noch führen wird. Mein Ziel waren 10kg, ich bin gespannt, wie viel ich da noch rausholen kann, angepeilt werden 13 Kilo, dann wäre ich unter Hundert …

Beschäftigt sich leidenschaftlich gerne mit Musik, Kultur und allerhand Nerdkram.

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