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The Cut #5: Die Belohnungen abholen

Es ist wirklich schon eine Zeit lang her, als ich meine Diät angefangen hatte.  Jedenfalls kommt es mir so vor und nun – fast 12 Wochen später ist es an der Zeit, dass ich mir meine Belohnungen abhole. Mittlerweile sind hier und da ein paar Stückchen Schokolade oder andere Süßigkeiten wieder drin, doch wirklich verändert haben sich sehr viele Dinge.

Ich glaube für mich persönlich gab eine Menge Neues, unter anderem auch der langfristige Umgang mit einer Diät, hinsichtlich Erfolgsaussichten. Wenn man sich nicht immer direkt aus dem Gleichgewicht bringen lässt, kann man viel erreichen. Die Waage zeigt 15 Kilo weniger an und ich habe mich spontan dazu entschlossen, die Zeitspanne auf 16 Wochen zu erweitern. Im Prinzip will ich die 20 Kilo knacken, was aktuell kein Problem darstellen dürfte, aber wirklich dann an`s Eingemachte geht.

Wenn ihr mich jetzt nach meinem Rezept fragt, würde ich das empfehlen, was nach Meinung nach am Besten funktioniert: die Aktivität erhöhen, mehr essen und mehr trinken. Das mag sich vielleicht ein bisschen komisch anhören, aber dahinter steckt ein System. Wie eben schon erwähnt funktioniert das super bei mir, ich sage aber nicht, dass es bei euch genauso funktionieren mag oder ich es pauschal empfehle – nur mal so als Hinweis.

Ich peile einen ungefähren Verbrauch von ca. 3.500 – 5.000 Kcal an, je nach Training, Intensität usw. Mag sich viel anhören, aber gerade auf Langstreckenläufen sind am Ende des Tages dann doch die ein oder anderen Kalorien verbraucht worden. Jetzt kommt der Trick an der Sache, ich erhöhe meine Nahrungszufuhr sukzessive und bleibe nie unter 2.500 kcal am Tag (absolutes Minimum). Der Körper hat genug Energie zur Verfügung, damit er immer leistungsfähig bleibt. Ebenso verschiebe ich die Makronährstoffverteilung dahingehend, dass der Hauptbestandteil aus unverarbeiteten, natürlichen Kohlenhydrat-Quellen kommt. Reine Erfahrungssache, Fette und Proteine machen mich gerade in dieser Phase träge.

Was ich nun seit Jahren schon selbst an mir beobachten konnte, ist verblüffend. Durch die erhöhte Aktivität entsteht ganz von alleine ein höheres Kaloriendefitzit, mit einem Unterschied: Die zugeführten Kalorien sind ausreichend vorhanden und mein Stoffwechsel läuft auf Hochtouren. Funktioniert super und auch hier bestätigt es sich für mich, Kohlenhydrate haben gegenüber Fetten oder Proteinen die schöne Eigenschaft, dass sie für die Energiebereitstellung an unangefochtener Stelle stehen und verbrennen wie nichts. Man sagt ja auch so schön, “Fett verbrennt in der Flamme der Kohlenhydrate”.

Beschäftigt sich leidenschaftlich gerne mit Musik, Kultur und allerhand Nerdkram.

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