Folgt mir auf Facebook

Facebook Pagelike Widget

Folgt mir

  • Home
  • Fitness
  • The Cut #6: Wald … Wo bist du? Meine Fehler in der Diät

The Cut #6: Wald … Wo bist du? Meine Fehler in der Diät

Meine Freunde, die Wochen ziehen ins Land und ich habe wieder einmal ein paar Erfahrungen gemacht. Letztendlich dreht sich alles um meine Diät, diese Mini-Serie widmet sich meiner “Abnehm-Journey” und die dazugehörigen Erfahrungen, “Fehler” (sind ja nicht wirklich Fehler, eher … Ausrutscher) und Freuden. Mir ist jetzt aufgefallen, welche elementaren und grundlegenden Dinge ich nach der 12. Woche gemacht habe und möchte sie sehr gerne mit euch teilen, vielleicht erkennt ihr euch ja wieder.

Es ist erstaunlich, eigentlich hatte ich ja wirklich einen sehr detaillierten Plan, wie meine Diät aussehen sollte. Nach der 12. Woche hatte ich ca. 15 Kilo abgenommen, was mich so sehr motivierte, dass ich mir dachte, “Mensch, da kannste jetzt aber mal eine Woche lang einen cleanen Re-Feed machen” (Zur Erklärung: Re-Feed bedeutet, dass man langsam seine Kilokalorien wieder auf seinen Grundverbrauch hochfährt, sehr wichtig – nicht gleichzusetzen mit einem “Cheat-Day” oder sinnloses Überfressen).

Also gönnte ich mir wirklich ein paar Dinge und ich spreche hier nicht von Bergen voller Süßigkeiten, sondern einfach verarbeitete Lebensmittel wie z.B. Pasta, selbstgemachte Pizza, Schokolade. Wirklich zugenommen hatte ich dadurch nicht, jedoch kommt jetzt der entscheidende Fehler: Nach einer Woche merkte ich keinen Unterschied auf der Waage, also griff ich in der zweiten Woche tendenziell öfter nach solchen Nahrungsmitteln, als zuvor. Das Resultat war ein gleichbleibendes Gewicht über 3 Wochen – wahnsinnig schlimm oder? Ich sage das mit einem Augenzwinkern, also … tief durchatmen.

Ich habe den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen und mich gewundert, warum ich nicht mehr abnehme. Die Aktivität war mehr oder weniger auf die Woche betrachtet vergleichbar, aber die Menge und die Auswahl der Nahrungsmittel waren verschieden. Ein weiterer Tipp für euch: Je unverarbeiteter ein Nahrungsmittel ist, desto mehr könnt ihr (in eurem individuellen Rahmen und andere Faktoren) konsumieren. Klar hat das auch seine Grenzen, jedoch macht es mir persönlich Spaß so viel zu essen “wie ich möchte”. Ich sage das jetzt auch in aller Vorsicht, weil es gewisse Spielregeln dabei gibt (HCLF, Hormone, Sauerstoffzufuhr etc.) und jeder Mensch individuell reagiert.

Was ich aus diesen Erfahrungen gelernt habe, ist die Tatsache, dass es egal ist, ob man jetzt mal mehr oder weniger isst, als sonst. Der Schlüssel zum Erfolg oder auch zur Niederlage liegt in der Routine. Je öfter man etwas tut – bewusst oder unbewusst – desto mehr programmiert sich diese Einstellung ein. Man kann dies auch für sich selbst aktiv nutzen, in dem man Routinen in seinen Alltag einbaut, die dann irgendwann selbstverständlich werden und automatisch ablaufen, die alle Kontinuität besitzen! Immer weiter zu machen und vor allem dran zu bleiben war für mich der entscheidende Faktor.

Ich hoffe euch hat der Artikel gefallen, schreibt mir doch mal in die Comments, ob ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt oder was euch geholfen hat, besser zu werden.

Beschäftigt sich leidenschaftlich gerne mit Musik, Kultur und allerhand Nerdkram.

3 Comments

  • Cosmic Spawn

    Mai 26, 2016 at 12:46 am

    Genau das ist der Punkt! Es ist nunmal so, dass der Mensch ein Gewohnheitstier ist. Und zwar in Allem! Der Fehler ist oft nur, dass wir uns gerne schlechte dinge zur Routine machen. Rauchen, Süßigkeiten, usw.
    Natürlich ist es schwerer sich Dinge wie Sport, gute Ernährung, etc. anzueignen, da man in der Regel erst seinen Inneren Schweinehund überwinden muss. Wenn es aber irgendwann zur Routine wird, gehört es plötzlich zum Alltag und es wir einfacher! Wichtig ist hier nur, dass man dann dran bleibt! Der Erfolg kommt nur mit der Zeit! Man sollte sich auch von Rückschlägen nicht von seinem Weg abbringen lassen. Ich hab dadruch schon oft fast endgültig aufgegeben, wenn ich mal frustriert war, oder die Waage nicht das gezeigt hat, was ich gerne gehabt hätte. Oder auch ganz einfach deswegen, weil ich mal keine Zeit für Sport hatte.
    Drann bleiben, Leute! Immer dran bleiben und seine Ziele nicht verlieren! Das ist der Schlüssel! Ansonsten wird man garnichts erreichen. Ich kann also, alles was du sagst, Andi, so unterschreiben! Genau dies sind auch meine Erfahrungen. Guter Beitrag!

    Antworten
  • Franzi Ska

    Mai 26, 2016 at 2:58 pm

    Ja, das mit der Routine stimmt definitiv. Und bei mir ist es leider dasselbe. Sobald ich es “zulasse”, dass ich aus meiner Routine ausbreche, ist es immer wieder schwer zurückzufinden. Bei mir ist es allerdings eher den Sport betreffend so, nicht die Ernährung. Und momentan fehlt leider da auch die Zeit, irgendwie frustrierend. Aber auch das ändert sich ja irgendwann wieder und dann muss nur der Ansporn da sein, um wieder weiterzumachen.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar