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Wearables: Der Fitbit Charge HR Fitness-Tracker im Test

Heute dreht sich alles um den Fitness-Tracker Charge HR von Fitbit. Momentan sind die Fitness-Armbänder mega gehyped und in aller Munde, ein Grund mehr diesem Phänomen auf den Grund zu gehen. Ausschlaggebend war mein persönliches Interesse an dem Tracker und natürlich der Vergleich mit anderen Geräten dieser Preisklasse auf dem Markt.

Es ist eigentlich eine etwas längere Geschichte, wenn man mich danach fragt warum ich so einen Fitness-Tracker haben wollte. Ausschlaggebend dafür war unter anderem auch dieser Blog, denn ich brauchte einen Motivationsgrund für mich selbst, um meine Diät durchzuziehen. Jeder hat ja immer persönliche Gründe, warum man eine Diät machen möchte. Für mich war es eigentlich purer Egoismus und die Unzufriedenheit über den eigenen Körper. Vor ein paar Monaten wollte ich mir dann ein ähnliches Produkt kaufen, das Body-Media-Armband. Abgeschreckt hat mich zum einen der Preis, zum anderen die Funktionalität. Vergleicht man nämlich gängige Fitness-Tracker mit dem “Medizinprodukt”, dann erkennt man schnell, dass der einzige Grund vielleicht die Genauigkeit sein könnte, um sich für das Body-Media-Armband zu entscheiden. Eigentlich interessierte mich anfänglich nur der Kalorien-Zähler, Schritte sind ganz nett, der Puls ist auch super interessant, aber das war es dann auch schon.

Das Fitbit Charge HR kommt eigentlich in einem super schlanken Umfang daher, die Verpackung ist relativ schlicht gehalten. In dem Paket befindet sich die Bedienungsanleitung, der Tracker, ein Ladekabel und ein USB-Stick für die Verbindung zum PC. Letzteres braucht man nicht wirklich und dient nur für das Dashboard im Browser. Das Ladekabel besteht eigentlich genau genommen auch nur aus einem USB-Kabel, ein Stecker für die Steckdose wird nicht mitgeliefert. Fairerweise muss man dazu sagen, dass es eigentlich sehr gut ist, weil fast jeder hat ein Smartphone, dessen Ladekabel ebenfalls einen Stromstecker und den passenden USB-Anschluss besitzt. Daher kann man ganz einfach das Fitbit-Ladekabel an das Smartphone-Stromkabel stecken und ab damit in die Steckdose. Ein Stromstecker hätte hier den Preis vielleicht noch ein bis zwei Euro in die Höhe getrieben, von daher wirkt es sich positiv auf den Kaufpreis auf und absolut notwendig ist es eh nicht, das Charge HR ist super schnell geladen.

Eingerichtet ist das Gerät auch relativ schnell und kann via App auf dem Smartphone mittels Bluetooth gekoppelt werden. Ich habe das Charge HR jetzt ca. einen Monat getestet und habe sogar schon das 2. Armband, mein ursprüngliches ging relativ schnell kaputt, dazu aber gleich mehr. Das Design ist relativ schlicht und simpel, ein weiterer Pluspunkt, ich legte persönlich viel wert auf eine gewisse Unauffälligkeit und ein schlankes Produktdesign. Das Material ist auch relativ flexibel, anfänglich war ich nicht so sehr davon begeistert, weil es auch leicht anfällig für Staub ist. Auf der anderen Seite kann man den Tracker super gut reinigen und spätestens danach sieht es wieder wie neu aus.

Die Genauigkeit war ein Punkt, den ich angesprochen hatte und hier ist auch der größte Minuspunkt zu verzeichnen. Das Armband kann wirklich vieles, Kalorien, Schritte, Etagen und die Strecke zählen, sowie den Puls messen. Achja, die Uhr- und auch Datumsanzeige vergesse ich immer wieder … Abgesehen davon hat es einen intelligenten Timer, der merkt, wann man Sport macht und wann nicht. Teilweise wertet er eine körperliche Aktivität direkt aus und man hat eine schöne, saubere Anzeige darüber, wie viel Sport man gemacht hat, wie viele Kalorien die Tätigkeit verbrauchte etc. Da es ein Lifestyle-Produkt und kein Medizinprodukt ist, kann man hier keine exakte Genauigkeit verlangen. Wenn man mit dieser Einstellung an die Sache rangeht, kann man mit dem Fitbit Charge HR jede Menge Spaß haben. Es geht ja eigentlich auch nur darum, eine Tendenz festzustellen und ein Gefühl dafür zu bekommen, wie aktiv man gerade ist, bzw. wie man über einen längeren Zeitraum aktiv war. Dementsprechend verhält es sich analog mit dem Schlafrhythmus, den Schritten oder den Kalorien. Bei letzterem ziehe ich z.B. immer 500 Kalorien prinzipiell von der angezeigten Menge ab, dann ist man auf der sicheren Seite. Wie immer empfehle ich den persönlichen Test, jeder Mensch ist anders und verschieden, daher einfach mal selbst testen.

Die Fitbit App mit den verschiedenen Funktionalitäten, hier ein Bsp. meiner persönlichen Werte.

Wasserfest ist das Gerät leider nicht, jedenfalls kommt diese Aussage vom Hersteller. Es gibt jedoch zahlreiche Tests und Reviews, die dies widerlegten, bzw. auf die Tauglichkeit von Spritzwasser hinweisen. Keiner möchte es so hundertprozentig aussprechen, aber anscheinend verträgt das Charge HR mehr, als Fitbit zugeben möchte. Selbst unter der Dusche kann man es anscheinend das ein oder andere Mal tragen, sollte man es vergessen haben, auszuziehen. Ich würde trotzdem jedem davon abraten, leichtfertig es anzulassen – der Frust bei Beschädigung ist ziemlich hoch. Kommen wir zu einem sehr guten Punkt, leider ist mir etwas ähnliches passiert. Allerdings ist die Stoßfestigkeit in Extremsituationen nicht mit alltäglicher Nutzung zu vergleichen, von daher alles im grünen Bereich.

Das Gerät kann ich nur empfehlen, das Fitbit Charge HR ist eine sehr gute Wahl, wenn man einen schlichten Fitness-Tracker haben will, der in einem sehr guten Umfang daherkommt. Im Vergleich zu anderen Geräten wie z.B. dem vivosmart HR von Garmin ist es meiner Meinung nach nur Geschmackssache in Punkto Design, welches vorzuziehen ist. Das vivosmart HR hat z.B. auch ein anderes Material und hier und da einen anderen Preis. Letztendlich kommen aber diese Geräte unterm Strich auf`s Gleiche hinaus, falsch machen kann man damit nichts.

Wer sich gerne das Fitbit Charge HR zulegen möchte, kann gerne hier fündig werden und mich durch den Reflink unterstützen. Ihr habt dadurch natürlich keine zusätzlichen Kosten und ich würde mich freuen.

Lasst mir einen Comment gerne unter dem Artikel, habt ihr auch schon Erfahrungen damit gemacht oder möchtet ihr euch einen Fitness-Tracker zulegen? Gerne helfe ich auch bei weiteren Fragen.

Beschäftigt sich leidenschaftlich gerne mit Musik, Kultur und allerhand Nerdkram.

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