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Wochenrückblick #4: Diät vorbei – 12 Wochen, Ernährungsformen im Überblick & Fazit

An diesem schönen Montag sind die 12 Wochen Diät vorbei, was habe ich gelernt und was ist mir aufgefallen? In diesem Wochenrückblick möchte ich euch gerne ein wenig darüber berichten, abseits von den anderen Dingen, die mich persönlich in den vergangenen Tagen motiviert haben.

Eigentlich habe ich genau das gemacht, was man nicht tun sollte – verschiedene Diätformen ausprobiert. Und ich rede hier nicht von ein oder zwei kleinen Abweichungen, ich hatte innerhalb der 12 Wochen fast alles durch – High Carb, Low Carb, Carb-Cycling, Carb-Backloading, Ketogene Diät, Intermittent Fasting

Zudem habe ich verschiedene Lebensmittel-Quellen ausgetauscht und ein wenig experimentiert. Natürlich ist das jetzt wirklich nur ein kleines Abbild, von dem, was mit einer konsequenten Ernährung möglich gewesen wäre. Mein Ziel war es aber vorrangig, innerhalb eines bestimmten Zeitraums mich mit verschiedenen Ernährungsweisen zu beschäftigen und die für mich passende zu finden. Ich hatte ja auch schon mal vor einiger Zeit einen Artikel verfasst, in dem ich geschrieben habe, dass man persönlich und individuell sich seine eigene Ernährungsweise rauspicken sollte. Dazu stehe ich nach wie vor, gerade das 12 Wochen Experiment hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, seine Ernährung dem Alltag anzupassen.

Aber nochmals auf die einzelnen Ernährungsweisen eingegangen und vielleicht auch für Anfänger hier ein bisschen was zur Erklärung: Eigentlich war es egal, welche Ernährungsform ich wählte, Hauptsache das Kaloriendefizit passte am Ende der Woche. So einfach ist die Sache, abnehmen ist keine Raketenwissenschaft. Allerdings gibt es wirklich krasse Unterschiede im Wohlbefinden, Alltagstauglichkeit, Leistung etc.

Für mich als Läufer und aktiver Mensch, der sich viel bewegt war die High Carb Ernährung perfekt, hohe Energielevel, ich konnte volumenreich und viel essen – hatte aber tendenziell öfter Hunger. Gerade für Anfänger ist es hier schwierig abzuschätzen, wie viel man gegessen hat und was man noch essen darf (es sei denn man trackt seine Nahrung oder setzt komplett auf eine vegane Ernährung, da hat man bei natürlichen Lebensmitteln kaum die Chance, exzessiv sich zu überfressen).

Low Carb … ja, was soll man dazu sagen. Sicherlich die einfachste und effektivste Ernährungsform für Anfänger und Menschen, die vielleicht auch nicht so viel Sport machen oder einen extrem eingeschränkten Bewegungsalltag haben. Wie bei der High Carb Ernährung cuttet man hier einen Makronährstoff so weit es geht nach unten (nicht zu verwechseln mit No Carb – was eh nichts bringt, unter 80g Kohlenhydrate am Tag zu gehen, aber dazu ein andermal). Für Leute, die sich mit Ernährung nicht auskennen oder auch auseinandersetzen wollen, ist die sicherlich hilfreich. Klare Vorgaben, was man essen kann und was nicht, ohne lästiges Kalorienzählen. Aber ganz ehrlich? Die Low Carb Diät war mitunter das Schlimmste, was ich persönlich machen konnte. Keine Energie, keinen Antrieb, schlechte Stimmung, kein entspannter Schlaf …

Das waren jetzt mal die zwei größten Ernährungsweisen, im Detail könnte man jetzt noch auf die einzelnen Feintunings wie das intermittierende Fasten oder das Carb-Cycling eingehen. Ich möchte es aber hier nicht zu kompliziert machen, daher mal im Schnelldurchlauf: Bei sportlicher Aktivität mehr Kohlenhydrate als an trainingsfreien Tagen und 16 Stunden fasten. Die beiden Methoden sind sicherlich hilfreich, bieten aber auch genügend Spielraum für Fehler, daher schieben wir das erstmal bei Seite.

Als Fazit würde ich dennoch sagen, dass man eben schauen muss, welche Diätform (oder sprechen wir mal von einer Ernährungsform, denn im besten Fall möchte man diese Lebenseinstellung längerfristig durchhalten) für einen individuell am Besten passt. Für mich ist es eine Ernährung aus möglichst natürlichen Lebensmitteln, die auf Obst und Gemüse basiert.

Ich werde jetzt die Diät auf 16 Wochen verlängern, die 20 Kilo reizen mich ja dann doch noch zu sehr, um jetzt aufzuhören.

Beschäftigt sich leidenschaftlich gerne mit Musik, Kultur und allerhand Nerdkram.

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